Angebot für private Energiewende

Mit eigener Stromerzeugung ein Schritt in die Energieunabhängigkeit

Stolz präsentiert Dirk Diele (HYDYNE) den ReeVOLT-Stromspeicher aus Fahrradakkus

Dirk Diele entwickelte mit der WEMAG den Hausspeicher

Viele Eigenheimbesitzer wissen es: Mit einer eigenen Photovoltaikanlage lassen sich 20 bis 25 Prozent des Stromverbrauchs selber produzieren, der Strompreisabschlag sinkt sofort. Aber auch mit einer größeren Anlage lässt sich dies kaum steigern, denn die Stromerzeugung und der Verbrauch sind oft nicht zeitgleich. Die Lösung besteht darin, den Strom im Haus zu speichern, um ihn später zu nutzen. So lässt sich selbst schon mit 5 bis 6 PV-Modulen mehr als die Hälfte des Strombedarfs selbst erzeugen.

Der Haken: Die Stromspeicher sind derzeit noch teuer. „Wir wollen es unseren Kunden ermöglichen, selbst Teil der Energiewende zu werden und haben daher eine günstige Alternative entwickelt“, erklärt Raymond See, Leiter der technischen Produktentwicklung der WEMAG. Seine Lösung ist so einfach wie genial: Die WEMAG setzt in ihrem selbstentwickelten reeVOLT!-Stromspeicher auf gebrauchte E-Bike-Akkus. Diese haben noch eine große Restkapazität, die sich mehrere Jahre in Hausspeichern nutzen lässt. So wird der Speicher günstig und entlastet die Umwelt, da keine neuen Speichermodule für diesen Zweck produziert werden müssen. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Investition amortisiert.

Die Kunden kaufen nur die PV-Anlage und den Speicher von der WEMAG – die einzelnen handlichen Batteriepacks werden bloß gemietet. So bleibt das Risiko beim Energieversorger und der Kunde erhält eine garantierte Speicherkapazität. Der Einstieg in die Selbstversorgung beginnt bei 4.199 Euro für eine PV-Anlage, zusammen mit dem reeVOLT!-Speicher sind es 9.999 Euro. Derzeit prüft die KfW, ob es dazu günstige Förderdarlehen gibt. Das Projekt ist übrigens „Made in MV“ – denn nicht nur die Idee dazu kam von hier, auch Entwicklung und Produktion kommt vom Schweriner Technologieunternehmen HYDYNE.

Internet: www.reevolt.de/energiespeicher

Fotos: Stephan Rudolph-Kramer

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