Projekt TOSA: E-Bus wird an Bushaltestellen mittels Flash-Ladung aufgeladen [Video]

Akkutechnologien sind derzeit noch immer nicht genügend ausgereift, um autark verwendet werden zu können. Elektrofahrzeuge wie Busse müssen daher permanent mit einem Oberleitungsnetz verbunden sein. Forscher der École polytechnique fédérale de Lausanne haben deshalb einen E-Bus entwickelt, der mittels Flash-Ladung während der Stopp-Phasen an den Bushaltestellen aufgeladen und perspektivisch die bisherige teure Infrastruktur ersetzen kann.

Voraussetzung für die Nutzung der neuen Technology sind ausreichend viele Ladestationen, die auf allen befahrenen Routen platziert werden müssen. Im Gegensatz zu Oberleitungsnetzen könnten die Investitionskosten aber reduziert werden. Ermöglicht wird die optimale Verteilung der Ladestationen durch die selbst entwickelte Software der Forscher der EPFL, die mögliche Installationspunkte im Stadtnetz vorschlägt.

Bereits seit einem Jahr wird die Flash-Ladung unter dem Projektnamen TOSA
in Genf getestet. Der durch die Stadt fahrende E-Bus kann an verschiedenen Stationen per Roboterarm in 15 Sekunden aufgeladen werden. Die Realisierung einer kompletten Netzabdeckung könnte ab 2017 realisiert werden.

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