Neuer Rekordstand bei erneuerbaren Energien

bschpic / pixelio.de

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Es gibt neue Rekorde aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zu vermelden. Biomasse, Wind, Wasser und Sonne waren im vergangenen Jahr für einen Anteil von 27,8 Prozent an der gesamten Stromerzeugung verantwortlich. Damit konnte nun auch die Braunkohle überholt werden.

Erneuerbare legen bei Strom zu und stagnieren bei Wärme und Verkehr

Die Relevanz erneuerbarer Energien steigt kontinuierlich an. Wie das Bundeswirtschaftsministerium kürzlich mitteilte, konnte Strom aus Biomasse, Wind, Wasser und Sonne erstmals die Braunkohle überholen. Dabei berief es sich auf die Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE Stat). Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil damit um mehr als 2 Prozent gestiegen. 2013 kamen die Erneuerbaren noch auf 25,4 Prozent. Im Wirtschaftsministerium zeigt man sich mit dieser Entwicklung zufrieden, zeigt sie doch, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien im vom EEG vorgegebenen Korridor konsequent voranschreitet.

Nicht ganz so erfreulich sind hingegen die Zahlen aus den Bereichen Wärme und Verkehr, denn hier gab es keine erkennbaren Fortschritte. Der Anteil erneuerbarer Energien im Wärmebereich stagnierte bei 9,9 Prozent und im Bereich Verkehr bei 5,4 Prozent.

Das Ziel sind 60 Prozent bis 2035

Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch zwischen 40 und 45 Prozent angelangt sein. So sehen es die Ziele der Bundesregierung zumindest vor. Bis zum Jahr 2035 soll dann noch einmal eine Steigerung auf 55 bis 60 Prozent erfolgen. Diese Korridore wurden im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt, das im vergangenen Jahr reformiert wurde.

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